Zu Wochenbeginn ist die Verschlüsselungssoftware Cryptomator in der Version 1.19 mit mehreren Neuerungen und Verbesserungen erschienen - pünktlich zum zehnjährigen Bestehen des Open-Source-Projekts. Nun haben die Entwickler ein Update mit Sicherheitskorrekturen und weiteren Problembehebungen herausgegeben.
Details zu den Änderungen in Cryptomator 1.19.1 werden in den Versionsanmerkungen auf GitHub erläutert. Zu einer Sicherheitskorrektur heißt es: "Cryptomator Hub: Mögliche Man-in-the-Middle-Angriffe durch manipulierte Tresorkonfiguration behoben." Auch eine macOS-spezifische Fehlerkorrekturen ist enthalten: "Behoben: Das Fenster 'Finder' wird zweimal geöffnet, wenn der Tresor unter macOS dargestellt wird".

Bild: Skymatic.
Cryptomator setzt macOS Big Sur 11 oder neuer voraus, für Intel-Rechner wird die Installation von macFUSE empfohlen, für Apple-Silicon-Macs die Installation von Fuse-T. Die Anwendung liegt auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und vielen weiteren Sprachen vor und bietet Touch-ID-Unterstützung.
Die Anwendung verschlüsselt Dateien und Ordner in lokalen Datenbanken (gesichert per AES und 256-Bit-Schlüssellänge) und bietet sich sowohl für Cloud-Uploads als auch die lokale Nutzung an. Die Datenbanken lassen sich plattformübergreifend mit den jeweiligen Clients, auch den kostenpflichtigen Apps für iOS/iPadOS und Android, öffnen. Der Quellcode ist auf GitHub frei zugänglich.
Der quelloffene Remote-Dateimanager Cyberduck bietet integrierte Unterstützung für Cryptomator.
